Grundlagen, Begriffe und Konzepte rund um die Rendite und Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen.
Verstehen Sie die finanziellen Grundlagen, um fundierte Investitionsentscheidungen für Ihre Solaranlage zu treffen.
Der ROI misst den Gewinn einer Investition im Verhältnis zu deren Kosten. Bei Solaranlagen berücksichtigt der ROI alle Einnahmen (Eigenverbrauch, Einspeisung, Steuerersparnis) abzüglich aller Kosten (Anschaffung, Wartung, Versicherung). Ein ROI von 100 % bedeutet, dass Sie Ihre Investition verdoppelt haben. Schweizer Solaranlagen erreichen typischerweise einen ROI von 150–300 % über 25 Jahre.
Mehr erfahren →Die Amortisationszeit gibt an, nach wie vielen Jahren die kumulierten Ersparnisse und Einnahmen die ursprüngliche Investition übersteigen. In der Schweiz liegt sie bei typischen Solaranlagen zwischen 7 und 12 Jahren. Danach produziert Ihre Anlage noch 15–20 Jahre lang reinen Gewinn. Je kürzer die Amortisation, desto attraktiver die Investition.
Mehr erfahren →Der Kapitalwert (NPV) diskontiert alle zukünftigen Cashflows einer Investition auf den heutigen Zeitpunkt. Ein positiver NPV bedeutet, dass die Investition wertschaffend ist. Bei Solaranlagen werden alle jährlichen Ersparnisse und Kosten mit einem Diskontierungszinssatz (z. B. 3 %) auf den Gegenwartswert umgerechnet.
Mehr erfahren →Die interne Rendite (IRR) ist der Zinssatz, bei dem der NPV einer Investition gleich Null wird. Sie ermöglicht den direkten Vergleich verschiedener Anlageformen. Schweizer Solaranlagen erzielen typischerweise einen IRR von 6–10 %, was viele traditionelle Anlageklassen übertrifft.
Mehr erfahren →Die Levelized Cost of Electricity (LCOE) beschreibt die durchschnittlichen Kosten pro produzierter Kilowattstunde über die gesamte Lebensdauer der Anlage. Bei Schweizer Solaranlagen liegt der LCOE typischerweise bei 8–14 Rp./kWh – deutlich unter dem Netzstrompreis von 25–35 Rp./kWh.
Mehr erfahren →Die Eigenverbrauchsquote gibt an, welchen Anteil des erzeugten Solarstroms Sie selbst verbrauchen. Je höher der Eigenverbrauch, desto höher die Rendite, denn selbst genutzter Strom ist mehr wert als eingespeister. Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauch bei 25–35 %, mit Speicher bei 60–80 %.
Mehr erfahren →In der Schweiz gelten Investitionen in Solaranlagen als energetische Sanierung und sind vollständig vom steuerbaren Einkommen abzugsfähig. Bei einem Grenzsteuersatz von 30–40 % erhalten Sie effektiv einen «Rabatt» auf die Investitionskosten, der die Rendite massiv erhöht.
Mehr erfahren →Solaranlagen steigern den Marktwert einer Immobilie messbar. Studien zeigen eine Wertsteigerung von 3–6 %. Dies kommt sowohl beim Verkauf als auch bei der Belehnungsbasis für Hypotheken zum Tragen. Die Wertsteigerung wird bei der Renditeberechnung oft vergessen, verbessert den Gesamtertrag aber erheblich.
Mehr erfahren →Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch und damit die Rendite pro verbrauchter Kilowattstunde. Jedoch sind die Anschaffungskosten aktuell noch relativ hoch. Ob sich ein Speicher lohnt, hängt von Ihrem Verbrauchsprofil, dem Stromtarif und den aktuellen Batteriepreisen ab.
Mehr erfahren →Eine Solaranlage friert Ihre Stromkosten praktisch ein. Während Netzstrompreise jährlich um 2–5 % steigen, bleiben die Kosten Ihres Solarstroms konstant bei den Gestehungskosten. Über 25 Jahre summiert sich dieser Vorteil auf erhebliche zusätzliche Ersparnisse und verbessert die Realrendite.
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